Vitamin D im Herbst: Jetzt auffüllen, bevor die Sonne fehlt
Warum Vitamin D mehr ist als das „Sonnenvitamin“
Vitamin D reguliert direkt die Aktivität deiner Immunzellen und kann die Anfälligkeit für Infekte deutlich senken. Es unterstützt außerdem den Kalziumhaushalt und damit deine Knochen – und es beeinflusst, wie ausgeglichen du dich fühlst, wenn die Tage grauer werden.
Studien zeigen: Ein guter Vitamin-D-Spiegel im Winter hängt eng damit zusammen, wie viel Sonnenlicht du im Spätsommer und Frühherbst getankt hast. Die letzten warmen Wochen sind also dein Zeitfenster.
Sofort-Tipp: 15–20 Minuten täglich draußen, mit unbedeckten Armen und ohne Sonnencreme, reichen jetzt noch aus, um Vitamin D zu bilden. Am besten zur Mittagszeit, solange die Sonne noch kräftig genug steht.
Was du über Ernährung hinaus tun kannst
Über die Ernährung lässt sich Vitamin D nur begrenzt aufnehmen – fetter Fisch, Eier und einige Pilzsorten liefern kleine Mengen, reichen aber allein nicht aus. Deshalb zählt jetzt vor allem die Kombination aus Tageslicht, Bewegung an der frischen Luft und – bei Bedarf und nach Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt – einer gezielten Supplementierung über die Wintermonate.
- Tägliche Spaziergänge oder Outdoor-Training, solange es die Temperaturen zulassen
- Fensterplätze am Arbeitsplatz oder in der Küche bewusst nutzen
- Bei anhaltender Müdigkeit oder Erschöpfung den Vitamin-D-Spiegel beim Arzt checken lassen
- Regelmäßige Bewegung – auch drinnen – hält den Stoffwechsel und die Stimmung stabil
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