Die Wechseljahre sind keine Pause vom Sport – aber eine Einladung, smarter zu trainieren. Dein Körper verändert sich, und dein Training darf das widerspiegeln. Mit MenoPower findest du das passende Workout für genau den Tag, den du gerade hast: voller Energie oder mitten in der Erschöpfung.
Die gute Nachricht: Du musst nicht aufhören zu trainieren – du musst nur zuhören. Wähle dein heutiges Training nach deinem aktuellen Befinden und starte mit dem, was sich richtig anfühlt.
Kerstin Kolata und Katja Graf über Training, Hormone und das kluge Trainieren in den Wechseljahren.
Die Wechseljahre verändern, wie dein Körper auf Training reagiert. Das bedeutet nicht weniger Training – es bedeutet klügeres Training. Drei Grundsätze helfen dir dabei, das Richtige zur richtigen Zeit zu wählen.
Viele Symptome und hoher Stress? Dann lieber weniger Intensität. Fühlst du dich gut? Dann darf es ruhig intensiver sein. Dein Befinden heute ist die beste Trainingsempfehlung.
Lieber 3× kurz in der Woche als einmal lang am Wochenende. Regelmäßige Bewegung stabilisiert Hormone, Schlaf und Blutzucker.
Saubere Ausführung, bewusste Bewegung, ausreichend Erholung. In den Wechseljahren zählt jedes Training – auch das kurze und sanfte.
Deine Klassen: Fatburn · Shape · WoW
Du hast gut geschlafen, deine Symptome sind im Hintergrund und du spürst echte Energie? Perfekt – dann ist heute ein guter Tag für Ausdauer, Kraft und Schwung.
💪 Kerstins Tipp:„Wähle dein Intensitäts-Workout bewusst am Morgen oder frühen Nachmittag.“
In den Wechseljahren reagiert das Nervensystem sensibler auf starke Reize am Abend – das kann den Schlaf stören. Wenn du Fatburn oder Shape machst: Timing ist Strategie! Und danach bitte mindestens 10 Minuten dehnen – das macht den Unterschied für Muskelkater und Erholung.
Deine Klassen: Health · Mobility · Faszien
Hitzewallungen, schlechter Schlaf, hoher Stress oder einfach keine Energie heute? Das ist kein Versagen – das ist Information.
🌸 Katjas Tipp:„An schwierigen Tagen ist eine Mobility- oder Health-Einheit kein Kompromiss – sie ist das Klügste, was du tun kannst.“
Sanfte Bewegung senkt Cortisol, verbessert die Durchblutung und kann Hitzewallungen spürbar mildern. Ich empfehle dir: Fang mit 5 tiefen Atemzügen an, bevor du die Stunde startest – das schaltet dein Nervensystem in den Erholungsmodus und du bekommst viel mehr aus der Einheit heraus.
- ✓ Du hast gut geschlafen
- ✓ Wenig oder keine Hitzewallungen heute
- ✓ Du fühlst dich energiegeladen
- ✓ Dein Stresslevel ist gering
- ✓ Du hast Lust auf Schweiß
- ✓ Du hattest schlechten Schlaf
- ✓ Starke Hitzewallungen oder Erschöpfung
- ✓ Hohes Stresslevel gerade
- ✓ Gelenkschmerzen oder Unwohlsein
- ✓ Du willst trotzdem aktiv sein
Nicht sicher? Im Zweifel sanfter – und beim nächsten Mal wieder schauen.
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